Allgemeine Festlegungen

Unter dieser Rubrik werden gemäß § 74 EnWG die Bekanntmachungen der Landesregulierungsbehörde veröffentlicht.

laufende Festlegungsverfahren
Festlegung

Datenerhebung Kostenprüfung (Strom)

Die Landesregulierungsbehörde Baden-Württemberg (LRegB) beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat gemäß § 29 Abs. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) i.V.m. § 32 Abs. 1 Nr. 11, § 27 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und § 6 Abs. 1 Satz 2 Anreizregulierungsverordnung (ARegV) i.V.m. §§ 29, 30 Abs. 1 und 28 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) am 28.06.2017 eine Festlegungsentscheidung getroffen mit Vorgaben zur Durchführung der Kostenprüfung zur Bestimmung des Ausgangsniveaus der Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen i.S.d. § 3 Nr. 6 EnWG für die dritte Regulierungsperiode nach § 6 Abs. 1 ARegV.

Festlegung

Prüfungsschwerpunkt "Schlüsselung und ergänzende Angaben (Strom)

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg als Landesregulierungsbehörde hat gemäß § 29 Abs. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) i. V. m. § 6b Abs. 6 EnWG eine Festlegung von zusätzlichen Bestimmungen getroffen, die bei der Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und im Rahmen der Prüfung von Jahresabschlüssen, die ab dem 31.12.2015 aufgestellt werden, zu berücksichtigen sind. 

abgeschlossene Festlegungsverfahren
Festlegung

Verlustenergie (Strom); 3. Regulierungsperiode

Gemäß § 29 Abs. 1 EnWG i.V.m. § 32 Abs. 1 Nr. 4a ARegV und § 11 Abs. 5 ARegV hat die Landesregulierungsbehörde Baden-Württemberg (LRegB) beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg am 24.10.2018, soweit sie für die baden-württembergischen Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen zuständig ist, verfügt:

  1.  Alle Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen im Zuständigkeitsbereich der Landesregulierungsbehörde Baden-Württemberg (im Folgenden: LRegB) im Sinne des § 3 Nr. 3 EnWG werden ab der dritten Regulierungsperiode, beginnend am 01.01.2019, verpflichtet, die Anpassung der kalenderjährlichen Erlösobergrenzen gemäß § 4 Abs. 3 Nr. 3 ARegV derart vorzunehmen, dass die Differenz der Verlustenergiekosten zwischen dem Basisjahr für die dritte Regulierungsperiode (VK0) und den ansatzfähigen Verlustenergiekosten, die sich aufgrund der vor-gegebenen Berechnungsmethodik kalenderjährlich (VKt) ergeben, als volatile Kosten berücksichtigt werden.

  2. Der ansatzfähige Planwert der Verlustenergiekosten des jeweiligen Kalender-jahres ergibt sich aus dem Produkt des Referenzpreises und der ansatzfähigen Menge. Die Berechnung des Referenzpreises erfolgt anteilig aus dem Baseload-Preis (69 %) und dem Peakload-Preis (31 %). Der Baseload-Preis ergibt sich dabei als tagesgenauer (ungewichteter) Durchschnittspreis aller im Zeit-raum 01.07.t-2 bis 30.06.t-1 gehandelten Phelix-Year-Futures (Baseload) für das Lieferjahr t. Der Peakload-Preis ergibt sich als tagesgenauer (ungewichteter) Durchschnittspreis aller im Zeitraum 01.07.t-2 bis 30.06.t-1 gehandelten Phelix-Year-Futures (Peakload) für das Lieferjahr t. Der Durchschnittspreis für das Jahr 2019 wird auf Basis des Phelix-DE/AT-Year-Future gebildet. Der Durchschnittspreis für die Jahre 2020-2023 wird auf Basis des Phelix-DE-Year-Future gebildet.

  3. Abweichend zu Ziff. 2 ergibt sich für das Kalenderjahr 2019 der Baseload-Preis als tagesgenauer (ungewichteter) Durchschnittspreis aller im Zeitraum 01.10.2017 bis 30.09.2018 gehandelten Phelix-DE/AT-Year-Futures (Baseload) für das Lieferjahr 2019. Der Peakload-Preis ergibt sich für das Kalenderjahr 2019 entsprechend als tagesgenauer (ungewichteter) Durchschnittspreis aller im Zeitraum 01.10.2017 bis 30.09.2018 gehandelten Phelix-DE/AT-Year-Futures (Peakload) für das Lieferjahr 2019.

  4. Die ansatzfähige Menge ergibt sich aus dem im Rahmen der Bestimmung des Ausgangsniveaus nach § 6 Abs. 1 ARegV anerkannten Wert des Basisjahres 2016. Die ansatzfähige Menge wird für die Dauer der dritten Regulierungsperiode festgesetzt. Eine jährliche Anpassung der ansatzfähigen Menge findet grundsätzlich nicht statt. Soweit der Stromnetzbetreiber der LRegB gegenüber nachweist, dass in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren nach Beginn der Regulierungsperiode von ihm nicht zu vertretende Umstände neu hinzugetreten und dauerhaft zu erwarten sind, die zu einer gegenüber der im Basisjahr anerkannten Menge jeweils mindestens 10% höheren Verlustenergiemenge geführt haben, kann die LRegB im Folgejahr auf Antrag zulassen, dass die Verlustenergiemenge angepasst wird.

  5. Ein Ist-Abgleich findet nicht statt.

  6. Die Festlegung ist bis zum 31.12.2023 befristet.

  7. Die Kosten (Gebühren und Auslagen) des Verfahrens tragen die Elektrizitätsverteilernetzbetreiber im hier genannten Zuständigkeitsbereich der LRegB. Die Festsetzung erfolgt gegenüber den einzelnen Netzbetreibern jeweils durch gesonderte Entscheidung.

Festlegung

Feststellung der Referenzpreise der Jahre 2008 bis 2011 (Verlustenergie Strom)

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg als Landesregulierungsbehörde hat eine ergänzende Festlegung getroffen, zur Feststellung des Referenzpreises für die gemäß der Festlegung „Freiwilligen Selbstverpflichtung BW zur Verlustenergie“ vom 26.10.2009 für die 1. Regulierungsperiode beschafften Verlustenergiemengen für die Kalenderjahre 2008 bis 2011 (zur Anpassung der Erlösobergrenze 2010 bis 2013).

Festlegung

Qualitätselement Strom 2014 - 2016

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg als Landesregulierungsbehörde hat nach Abschluss des Anhörungsverfahrens eine Festlegungsentscheidung gemäß § 29 Abs. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) i.V.m. § 32 Abs. 1 Nr. 6 Anreizregulierungsverordnung (ARegV) und § 20 Abs. 4 ARegV am 23.05.2014 eine Festlegung zur näheren Ausgestaltung und zum Verfahren der Bestimmung des Qualitätselementes hinsichtlich der Netzzuverlässigkeit für Elektrizitätsverteilernetze nach den §§ 19 und 20 ARegV für die Jahre 2014 bis einschließlich 2016 getroffen.

Festlegung

Verlustenergie (Strom); 2. Regulierungsperiode

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg als Landesregulierungsbehörde (LRegB BW) hat nach Abschluss des Anhörungsverfahrens am 16.10.2013 eine Festlegungsentscheidung gemäß § 29 Abs. 1 EnWG i.V.m. mit §§ 11 Abs. 2 Satz 2 und 4, 32 Abs. 1 Nr. 4 ARegV zur Zuordnung von Kosten für die nach den Vorgaben der "freiwilligen Selbstverpflichtung BW zur Verlustenergie; 2. Regulierungsperiode" beschafften Verlustenergiemengen als dauerhaft nicht beeinflussbare Kostenanteile für den Zeitraum der zweiten Regulierungsperiode getroffen.

Gemäß § 29 Abs. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Verbindung mit §§ 11 Abs. 2 Satz 2 und 4, 32 Abs. 1 Nr. 4 Anreizregulierungsverordnung (ARegV) hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg als Landesregulierungsbehörde (LRegB BW) am 16.02.2015 verfügt:

  1. Der allgemeine Referenzpreis gemäß Ziffer 5.2.3 der freiwilligen Selbstverpflichtung BW zur Verlustenergie für die zweite Regulierungsperiode für das Kalenderjahr 2012 (zur Anpassung der Erlösobergrenze 2014) beträgt 5,8792 ct/kWh. Der unternehmensindividuelle tatsächliche Beschaffungspreis für das Kalenderjahr 2012 ist der Tabelle "Übersicht Ermittlung des Referenzpreises 2012" zu entnehmen.

  2. Der allgemeine Referenzpreis gemäß Ziffer 5.2.3 der freiwilligen Selbstverpflichtung BW zur Verlustenergie für die zweite Regulierungsperiode für das Kalenderjahr 2013 (zur Anpassung der Erlösobergrenze 2015) beträgt 5,2611 ct/kWh. Der unternehmensindividuelle tatsächliche Beschaffungspreis für das Kalenderjahr 2013 ist der Tabelle "Übersicht Ermittlung des Referenzpreises 2013" zu entnehmen.

Festlegung

Durchführung der Kostenprüfung (Strom)

"Prüfungsschwerpunkt Schlüsselung von Gemeinkosten (Strom)" und "Datenerhebung Kostenprüfung (Strom)"

Festlegungen zur Durchführung der Kostenprüfung (Strom): "Prüfungsschwerpunkt Schlüsselung von Gemeinkosten (Strom)" und "Datenerhebung Kostenprüfung (Strom)"Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg als Landesregulierungsbehörde (LRegB BW) hat zur Durchführung der Kostenprüfung zur Bestimmung des Ausgangsniveaus der Erlösobergrenzen für Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen i.S.d. § 3 Nr. 3 EnWG für die zweite Regulierungsperiode nach § 6 Abs. 1 ARegV am 29.02.2012 gemäß § 29 Abs. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) i.V.m. § 6b Abs. 6 EnWG eine Festlegungsentscheidung zu zusätzlichen Bestimmungen getroffen, die bei Elektrizitätsverteilernetzbetreibern im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses zu berücksichtigen sind (Prüfungsschwerpunkt Schlüsselung von Gemeinkosten (Strom)).

Ergänzend hat die LRegB BW gemäß § 29 Abs. 1 i.V.m. § 32 Abs. 1 Nr. 11, § 27 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und § 6 Abs. 1 Satz 2 Anreizregulierungsverordnung (ARegV) i.V.m. §§ 29, 30 Abs. 1 und § 28 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) eine Festlegungsentscheidung von Vorgaben zur Durchführung der Kostenprüfung zur Bestimmung des Ausgangsniveaus der Erlösobergrenze für Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen i.S.d. § 3 Nr. 3 EnWG für die zweite Regulierungsperiode nach § 6 Abs. 1 ARegV getroffen (Festlegung Datenerhebung Kostenprüfung (Strom)).

Die Festlegungsentscheidung von Vorgaben zur Durchführung der Kostenprüfung zur Bestimmung des Ausgangsniveaus der Erlösobergrenze für Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen i.S.d. § 3 Nr. 3 EnWG für die zweite Regulierungsperiode nach § 6 Abs. 1 ARegV teilt sich in zwei Teile:

  • Teil I regelt die Dokumentation der Schlüsselung von Gemeinkosten,

  • Teil II regelt die Anforderungen an Struktur und Inhalt des nach § 6 Abs. 1 Satz 2 ARegV i.V.m. § 28 StromNEV der LRegB BW vorzulegenden Berichts samt Anhang.

Nach Abschluss der Konsultationsverfahren hat die LRegB BW am 29.02.2012 zu Teil I und zu Teil II am 25.07.2012 die Entscheidungen getroffen.